15.05. 2013

Bedrohungen durch schlechte Übersetzungen

Wenn Sie Ihre Produkte international vertreiben und sich an eine globale Zielgruppe wenden, können wir Ihnen nur  einen professionellen Übersetzer empfehlen. Ein gutes Produkt alleine ist nicht mehr ausschlaggebend für Ihren Unternehmenserfolg. Markenbewusstsein, Identität und Positionierung werden immer wichtiger, um sich in der globalisierten Welt einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Fehlerhafte Übersetzungen von Webseiten, Broschüren, Marketing- und Werbekampagnen können nicht nur zu Peinlichkeiten, sondern auch zu einem negativen Unternehmensimage führen. Das kann sich auch rückläufig auf Ihre Verkaufszahlen auswirken.

Viele Unternehmen haben in der Vergangenheit mit den Folgen schlechter Übersetzungen zu kämpfen gehabt. Auch Global Player sind nicht vor dieser Art von Fehlern gefeit.

Der Name Coca-Cola wurde in China zunächst als “Kekoukela” gelesen, was soviel bedeutet wie “weibliches Pferd vollgestopft mit Wachs”.

In Italien verfehlte eine Werbekampagne für Schweppes Tonic Wasser sein Ziel, da es mit “Schweppes Toilettenwasser” übersetzt wurde.

Als der Slogan “Turn it loose” der Brauerei Coors ins Spanische übersetzt wurde, wollte man eher Abstand von diesem Bier halten, da es übersetzt versprach: “Hol dir Durchfall”.

Schlecht übersetzte Markennamen und Werbeslogans können Imageschädigend sein und schwerwiegende Folgen haben.

Kürzlich berichtete CNN, dass Nordkoreas Kriegsdrohungen einen neuen Höhepunkt erreicht haben. In einem fiktiven Propaganda-Video ist zu sehen, wie Nordkorea das benachbarte Südkorea erobert und die USA angreift.

Die zentrale staatlicher Nachrichtenagentur Nordkoreas KCNA berichtet, dass Pjöngjang “zuerst die USA, dann Hawaii und Guam und anschließend US-Militärstützpunkte in Südkorea angreifen und zerstören wolle”. Die US-amerikanische Zeitung “Huffington Post”, sowie Fox News und NBC News veröffentlichen ähnliche Meldungen und bestätigten die Nachricht.

Im Gegensatz dazu berichtet das “Zentrum für Globalisierungsforschung” in Montreal, dass der viel zitierte “Kriegszustand” keine Kriegserklärung von Kim Jong-un war, sondern vielmehr eine Unterstützungserklärung.

Besonders interessant und andererseits auch brisant war, wie dieser Übersetzungsfehler dazu beitrug, die angebliche Bedrohung zu verfestigen und sich dieser Fehler dann anschließend über die Medien global ausbreitete.

Der Fehler resultierte angeblich aus der Fehlübersetzung eines  bestimmten Textabschnittes. “Aus dieser Zeit” wurde zu “von dieser Zeit an” bzw. “Ab diesem Moment” übersetzt. Dieser kleine Fehler hatte gravierende Folgen.

TranslateMedia bietet professionelle Übersetzungsdienstleistungen an, die von professionell ausgebildeten Übersetzern erstellt werden. TranslateMedias Qualitätssicherung stellt sicher, dass solche folgenschweren Fehler erst gar nicht passieren.