19.04. 2013

Sichere Übersetzungstools sind ein Muss bei vertraulichen Dokumenten

Experten warnen vor Kommunikations- und Datenaustausch via E-Mail. Dieses Medium zählt nach Telefon und regulärem Briefverkehr zu den unsichersten und am wenigsten vertraulichen Medien.

3 Gründe, die gegen E-Mailaustausch sprechen

1. Jeder Zwischenhändler erhält eine Kopie Ihrer Nachricht

Wenn Sie eine E-Mail von Ihrem Laptop oder Handy senden, wird Ihre Nachricht nicht unmittelbar an den Empfänger geschickt. Sie wird zunächst von Ihrem Gerät an Ihren lokalen DSL-Anbieter weitergeleitet, dann an einen zentralen Server, dann an einen x-beliebigen Server in Nevada, welcher E-Mails routet, und von dort aus wieder zu einem anderen und so weiter. Der entscheidende Punkt ist allerdings, dass nie garantiert werden kann, dass alle Server Ihre Nachricht löschen.

2. SSL-Sicherheit (Secure Socket Layer)

Auf der englischen Wikipedia-Seite wird angegeben, dass „While it [SMTP SSL] protects traffic from being sniffed during transmission, it is technically not encryption of e-mails because the content of messages is revealed to, and can be tampered with by, involved email relays. In other words, the encryption takes place between individual SMTP relays, not between the sender and the recipient.”

Das bedeutet, dass jedes Relais entscheidet, ob es die Verschlüsselung unterstützt oder nicht. Es ist eher unwahrscheinlich, dass E-Mails während der gesamten Übertragungszeit vollständig verschlüsselt bleiben. Wenn beispielsweise entweder der Sender oder Empfänger das Verschlüsselungsprotokoll nicht aktiviert hat, wird die Nachricht entschlüsselt, bevor sie empfangen wird.

Eine sichere Lösung könnte eine Verschlüsselung durch PGP („Pretty Good Privacy”) darstellen, welche sich mit der Entwicklung von privaten Schlüsseln befasst. Aber wie der Name schon sagt, ist es ein nur „recht guter” Ansatz, kein perfekter, denn keine Verschlüsselung ist in der Regel fehlerfrei.

3. Verlust von Laptop / Tablet / Handy

Viele von uns haben mehrere E-Mail-Adressen, aber vermutlich laufen bei die meisten von uns alle E-Mails auf einem mobilen Gerät, in Windows Outlook oder Apple Mail-Anwendungen zusammen. Was aber passiert, wenn Ihr Laptop oder Handy gestohlen wird oder verloren geht? Alle Ihre E-Mail-Konten (und andere Dinge) werden dann leicht zugänglich.

Ihre E-Mail-Konten sind nicht die einzigen, die angegriffen werden könnten

Finanzinstitute (wie z.B. JP Morgan Chase, HSBC, MasterCard und andere), sowie Facebook, Microsoft, Dropbox und diverse Medien-Unternehmen, darunter die New York Times, haben bestätigt, dass sie in den letzten Jahren mit Cyber-Angriffen konfrontiert wurden.

Eine amerikanische Cyber-Sicherheitsfirma hat vor kurzem China in Zusammenhang mit Cyber-Spionage gebracht. Den Anschuldigungen zufolge solle die Regierung versucht haben, auf illegalen Wegen an amerikanische Geschäftsgeheimnisse zu gelangen und Cyber-Spionage zu betreiben. Die Sicherheitsfirma warnt davor, dass Cyber-Kriminelle mühelos Passwörter stehlen und dadurch Ihre Bankdaten und andere persönliche und private Informationen in die falschen Hände gelangen können.

Darüber hinaus berichtete die englische Zeitung The Guardian, dass Tausende Briten ahnungslose Teilnehmer in einer der größten Cyber-Attacken in der Geschichte des Internets wurden, als ihre Broadband-Router sabotiert wurden.

Eine der beunruhigendsten Meldungen wurde jedoch von der BBC bekannt gegeben: Dem englischen Verteidigungsministerium wurde eine beträchtliche Menge an privaten Informationen entwendet.

  • Die Finanzbehörde von Großbritannien verlor im November 2007 persönlichen Daten von 25 Millionen Menschen
  • Das Verteidigungsministerium gab an, dass im Januar 2008 ein Laptop mit Angaben zu 600 000 Menschen aus einem Auto gestohlen wurde
  • Dateien zur Terrorismusbekämpfung wurden in einem Zug liegen gelassen und im Juni 2008 wurde ein Computer aus dem Büro der Ministerin für Kommunalregelung Hazel Blears gestohlen

Die gute Nachricht ist, dass seitdem verschiedene Schutzmaßnahmen ergriffen wurden. Die Wochenzeitschrift Computer Weekly berichtet, dass „IT-Manager nun per Gesetz verpflichtet sind, vertrauliche Dateien nicht nur zu speichern, sondern diese auch zu verschlüsseln und den Inhalt dieser zu schützen. Strenge Kontrollen werden durchgeführt.” Zudem wird angegeben, dass „viele Organisationen im öffentlichen Sektor und den regulierten Branchen wie Versorgungsunternehmen und rechtliche oder finanzielle Dienstleistungen Informations-Sicherheitsrichtlinien darlegen müssen, welche unter Beweis stellen, dass eine Reihe von Schritten und Maßnahmen zur Online-Sicherheit eingeleitet wurden. Wenn diese Richtlinien nicht eingehalten werden, behalten sich die Regulierungsbehörden das Recht vor, strafrechtlich zu verfolgen.”

TranslateMedias sicheres Übersetzungstool

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